Das Schädelventil

Bei mir geht immer wieder Luft aus der Maske in die Haube (fragt mich bitte nicht wie oder warum). Dann kriege ich einen "Ballong". Ich bin nicht der einzige.
So kann man nicht tauchen !
Deshalb habe ich das automatische Neopren-Auslassventil auf dem Kopf "erfunden".
Man kann sich's von mir machen lassen, kostet 6 € .
Aber man kann's auch selber machen, ist nämlich ganz einfach.
Es geht so:
Oben auf dem Kopf (Haube natürlich) ein Qudrat, ca. 5 mal 5 cm aufzeichnen. Soll bei "normaler Tauchlage" weit oben sein - logo.
Muss nicht in der Mitte sein, kann auch nach rechts oder links versetzt sein.
In der Mitte des Quadrates ein ca. 12mm-Loch einstanzen (mit einem Locheisen).
Von dem sogenannten gespaltenen Material ca. 3 oder 4 mm dick (gibt's bei mir für billig oder für lau) ein 5 mal 5 cm großes Quadrat ausschneiden, Kanten schräg.
Diesen "Flicken" mit ganz geringer Spannung draufkleben (mit Kontaktkleber, z.B. Pattex), und zwar nur beidseitig je ca. 15 mm breit, damit in der Mitte ca. 20 mm breit frei ist. Dort kann die Luft vorn und hinten hinausblubbern.
Wenn sie rausgeblubbert ist, wird der "Flicken" vom Wasserdruck wieder drangedrückt. Es darf dort natürlich keine Falte oder Druckstelle sein, und der Flicken muss mit geringer Spannung aufgeklebt werden.
Der Flicken wird natürlich mit der zelloffenen Fläche aufgeklebt.
An der Haube die Klebefläche vorher mit Lösungsmittel chemisch aufrauhen.
Kleben in Längsrichtung, Öffnung vorn und hinten.
Dieses automatische Ventil hat sich bestens bewährt, weil es dicht und deshalb warm ist.
Es gab schon mehrmals Diskussionen im Taucher.net.
Dort wurde immer wieder empfohlen, einfach nur ein Loch in die Haube zu schneiden, zu stechen, mit glühender Nadel zu stechen und dergleichen ! - furchtbar ! ! ! Da kommt doch Wasser rein, dann wird's doch saukalt.
Ich wünsch Euch einen warmen Skalp mit "meinem" Auslassventil.
Ich hab's übrigens aus einer Not heraus "erfunden", und zwar habe ich keine Entenschnabelventile mehr bekommen, bzw. sie waren mir zu teuer.